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Die steigende Kontrolle im Internet bedeutet, dass es wenig Hoffnung gibt, dass Internetuser und Online-Journalisten eine Alternative zu der Propaganda anbieten können, die sich während der olympischen Spiele voll entfalten werden wird. Zensur und Selbstzensur sind im „chinesischen Internet“ die Regel, und erst kürzlich schlossen die Behörden eine Reihe von Websites, unter ihnen China Century und Polls.

Die Meinungsfreiheit im chinesischen Internet hat seit der Einführung neuer Regelungen durch das Informationsbüro des Staatsrates und das Ministerium für Industrie und Information im September 2005 stark abgenommen. Die damals eingeführten „11 Gebote des chinesischen Internet“, die von vielen chinesischen Intellektuellen und Journalisten vehement abgelehnt werden, haben zur Schließung von neuer Webseiten aufgrund von „Verletzungen der Verfassung“, „Beschädigungen des Rufes Chinas“ oder des „Verbreitens von Gerüchten“ geführt.

Es ist zu befürchten, dass die Verhaftung von Bloggern, Cyber-Dissidenten und Internet-Usern vor dem Beginn der Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking noch weiter zunehmen wird.

Derzeit sind etwa 50 Cyber-Dissidenten in Haft, einige von ihnen wurden zu über zehn Jahren Gefängnis verurteilt.

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