Peking 2008: Wir sind empört!
Die chinesischen Behörden können vor dem Beginn der Spiele in Peking ihre Repressionen gegenüber den Medien fortführen. Das IOC oder die nationalen olympischen Komitees schweigen dazu!!! Nicht einmal Einschränkungen der ausländischen Medien sind dazu in der Lage, eine Reaktion der olympischen Institutionen hervorzurufen. Diese Stille erlaubt es der chinesischen Regierung, ihre massiven Menschenrechtsverletzungen schamlos fortzusetzen!!! Die Vorbereitung der Olympischen Spiele, die bereits durch die Korruption stark beeinträchtigt wurde, wurde von einem Angriff auf Kritiker begleitet, offiziell um die Sicherheit während der Veranstaltung zu gewährleisten.
Wir befürchten auch, dass die Geräte, die China zur Überwachung und Kontrolle der Besuchermassen von amerikanischen, israelischen und französischen Unternehmen angekauft hat, anschließend für die Unterdrückung der eigenen Bevölkerung verwendet werden könnten.
Als Teil der Vorbereitungen der Spiele hat die chinesische Regierung zahlreiche neue Gesetze und Regelungen beschlossen, die Journalisten, Webredakteure und Blogger sehr strengen inhaltlichen Beschränkungen unterwerfen. Der Zugang der chinesischen und internationalen Öffentlichkeit zu einer uneingeschränkten und unparteiischen Berichterstattung über die Olympischen Spiele in Peking ist somit nicht sichergestellt.
So verbietet es eine Regelung, die im April von der Verwaltungsbehörde für Radio, Film und Fernsehen (SARFT) verschärft wurde, dass chinesische Journalisten ohne Erlaubnis der Regierung Videomaterial ausländischer Agenturen verwenden. Unter diesen Umständen ist die Desinformation der chinesischen Medien vor und während der Spiele unausweichlich. Auf diese Weise könnten sich die traurigen, unvergesslichen Szenarien der Spiele in Berlin 1936 und in Moskau 1980 in Peking leicht wiederholen.
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