Die clementinische Ordensgemeinschaft
Über die Geschichte des ältesten Priesterspätberufenenseminars Deutschland
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5. Kapitel: Die clementinische Ordensgemeinschaft |
In den ersten Jahren der Gründung halfen nur die Schwester Zimmermanns, Maria und eine Nichte in der Küche und im Haushalt. Mehrere Versuche, Laienhelferinnen für den aufreibenden Dienst zu finden, schlugen fehl. Auch Ordensgemeinschaften lehnten Anfragen des Rektors ab. Nach einiger Vorbereitung schritt Zimmermann im Jahre 1925 zur Tat und initiierte eine neue Schwestergemeinschaft, die „Dienerinnen des göttlichen Priesterkönigs“. Der Versuch gelang: es meldeten sich eifrige Helferinnen, wobei niemals das Bedürfnis bestand, der Gemeinschaft eine offizielle Anerkennung zuteil werden zu lassen. Allerdings versäumte es kein Bischof, aus Anlass eines Besuches mit den Schwestern zu sprechen, ihnen zu danken und sie aufzumuntern. Die Auflösung des großen Werkes durch die Nationalsozialisten ließ die Gemeinschaft zwar stark schrumpfen, doch nach der Wiederaufnahme des Unterrichts kurz nach Kriegsende standen auch einige der Schwestern wieder da. Zu ihnen gesellten sich Anfang der 50er Jahre Schwestern des „Bonner Erlösungsbundes“, die 1979 mangels entsprechenden Nachwuchses ihr segensreiches Wirken einstellen mussten. Heute sind es weltliche Angestellte, die in Verwaltung und Wirtschaft tätig sind. >>>weiter...




























