Redemptoristen
„Den Verlassensten das Evangelium verkünden“
Alfons von Liguori
Um den Hirten im Bergland von Neapel zu helfen, hat Alfons von Liguori 1732 eine Ordensgemeinschaft gegründet. Sie sollte vor allem dorthin gehen, wo die Kirche am wenigsten anwesend ist, und solche Aufgaben übernehmen, an die sich nicht jeder heranwagt. Den Verlassensten das Evangelium verkünden“, so hat Alfons von Liguori, Adeliger aus Neapel, Rechtsanwalt und Priester, das Anliegen formuliert. Nach Meinung des hl. Alfons war die Volksmission ein Weg, an möglichst vielen Orten zu wirken, möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen das Evangelium zu verkünden.
Der Wandel der Zeit und die Verbreitung des Ordens in allen Erdteilen haben es mit sich gebracht, dass sich die Arbeit der knapp 7000 Redemptoristen sehr differenziert hat. Klemens Maria Hofbauer, der Apostel Wiens, hat die Redemptoristen in den Ländern nördlich der Alpen eingeführt. In Deutschland gründeten sie 1841 ihr erstes Kloster.
Die Tätigkeit der Redemptoristen in Deutschland erstreckt sich auf verschiedene Bereiche, insbesondere auf die missionarische Seelsorge. Die Redemptoristen legen Wert darauf, dass sich Leben und Arbeit in Gemeinschaft, im Team vollziehen. Das erfordert von jedem Einordnung und Anpassung, gibt aber allen die nötige Stütze und dem ganzen Orden die Wirksamkeit. Die Redemptoristen wollen beweglich bleiben, den Anforderungen der Zeit entsprechen und prüfen, ob sie ihrem Auftrag gerecht werden.




























