Petrus in Altis
Petrus (Peter) in Altis von Olpe
Petrus in Altis von Olpe hat seinen Namen schon früh latinisiert. Das war seinerzeit durchaus üblich. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurde er in Olpe "Peter up der Hoe" gerufen. (Merke: Du kannst nur was werden, wenn du Olpe für eine Zeit den Rücken zukehrst. Dann aber nenne dich auch anders...) In seinen Drucken nennt er sich daher Petrus in Altis de Olpe. Zwar stammt Peter in Altis wie auch Johann Bergmann aus Olpe. Das ist aber auch die einzige Gemeinsamkeit. Von Beruf war Petrus in Altis Notar. Später wurde er Priester und Kanoniker von St. Kunibert zu Köln. In nur zwei Jahren, von 1476 bis 1478 publizierte er zehn Werke in lateinischer Sprache. Darunter befindet sich auch ein wertvolles kölnisches Brevier ("Modus legendi abbreviaturas in utroque iure". Köln: Peter in Altis von Olpe, um 1478).
Zum Leben von Peter in Altis kann leider nicht viel gesagt werden. Allein die Bücher selbst geben Zeugnis bis in die Gegenwart. Auch hatte sich die Stadt Olpe schwer damit getan, ihren berühmten Sohn schon früh zu ehren. Immerhin dauerte es in Olpe noch einige Jahrhunderte, bis hier eine Druckerei entstand.




























