Studienstadt Dresden
Semperoper
Die Lebensqualität ist in Dresden am höchsten, stellte vor einiger Zeit ein Wirtschaftsmagazin fest.
Im Vergleich mit den 40 größten Städten in den sogenannten neuen Ländern stand die Hauptstadt Sachsens an erster Stelle. Aber das wussten die Dresdner schon lange vorher.
Mit über 30 Museen, mehr als zwei Dutzend Theatern und Kinos, der weltberühmten Semperoper, dem Operettentheater, dem Fürstenzug, dem Zwinger, dem Botanischen Garten der TU, dem unvergleichlichen barocken Flair in der Altstadt sowie den Schlössern in der Umgebung und den Naherholungsgebieten von der Sächsischen Schweiz über den Tharandter Wald bis zur Dresdner Heide ist die sächsische Metropole in Sachen Kultur-, Erholungs- und Unterhaltungsangebot nicht zu schlagen.
Elbsandsteingebirge
Dresden ist eingebettet im oberen Elbtal. Daher sind die Temperaturen im Jahresdurchschnitt etwas wärmer als auf den umliegenden Höhenzügen. Diesen klimatischen Vorteil nutzen sächsische Winzer seit 1632. Seit dem gibt es nämlich die jetzigen Weinbau-Terrassen nach "Württemberger Art".
Johann Gottfried Herder taufte die Stadt "Florenz an der Elbe". Der Ausdruck "Elbflorenz" hat sich bis heute gehalten. Dresden gilt als Drehscheibe zwischen Ost und West. Zu den Staatsgrenzen von Polen und der Tschechischen Republik ist es nur einen Katzensprung (Prag ist näher als Berlin!).
alle Fotos auf dieser Seite: © Marcus Wegner
Zudem gibt es wohl kaum einen anderen regionalen Raum in Europa, wo Verwaltung und Industrie, Forschung und Entwicklung, Kultur und Natur so eng miteinander verzahnt sind wie in Dresden. Ein schier unerschöpfliches Reservoir für Firmen und andere Erfolgsuchende, die dort studieren und arbeiten möchten, wo andere Urlaub machen. Da wird die vielzitierte Worthülse "Synergie-Effekte" endlich mit Inhalt aufgefüllt.
Dresden ist aber nicht nur die Hauptstadt Sachsens, sondern auch die Hauptstadt der Studentenclubs. An die rund 30 Studentenclubs reicht zahlenmäßig keine andere deutsche Universitätsstadt heran.
Mensa
Das liegt allerdings am Sozialismus, den die meisten Studentenclubs waren früher studentische Kulturstätten der Sektionen an den Hochschulen und als solche unterstanden sie der Aufsicht durch die FDJ. Mit Dresden sind viele bedeutende Namen verbunden:
Musiker wie Heinrich Schütz, Carl Maria von Weber oder Richard Wagner, Schriftsteller von Ludwig Tieck über Karl May bis Erich Kästner, Maler wie Caspar David Friedrich, Canaletto oder Otto Dix.
Wenn wir gerade beim "name dropping" sind: Raffaels "Sixtinische Madonna", Tizians "Zinsgroschen", Giorgiones "Schlummernde Venus", Rembrandts "Saskia mit der roten Blume" oder Rubens' "Löwenjagd" - auch diese Werke haben ihre Heimat in Dresden.
Zwinger
Kronentor
Um alle Sehenswürdigkeiten in und um Dresden wirklich zu sehen und zu würdigen, bräuchte man fast ein Semester. Besonders seien hier genannt: der Fürstenzug, die Frauenkirche, die Gemäldegalerie, der Zwinger, die Albrechtsschlösser, das Blaue Wunder, das Japanische Palais, die Semperoper, die erste Bergschwebebahn der Welt in Loschwitz, der Große Garten, das Kabarett "Herkuleskeule", das Hygienemuseum, die Galerien, der Club Bärenzwinger, das Karl-May-Museum in Radebeul, die Weinberge, die Schmalspurbahn durch den Lößnitzgrund, Schloss Moritzburg, die Albrechtsburg in Meißen (die Wiege Sachsens!), Burg Stolpen, die Festung Königstein, Schloss Pillnitz, die Weiße Flotte, der Tharandter Wald, die Sächsische Schweiz und... bla... bla... bla...




























